|
Tag
|
18
|
|
Zusammenfassung
|
|
Datum
|
11.02.
|
|
Mallacoota -> Tuross Head
|
|
km heute
|
265
|
|
Wetter
|
|
km gesamt
|
3695
|
|
Bewölkt bis sonnig, warm
|
|
|
| 747-2000 im Flug... |
Ich wollte schon immer mal in Australien ein Motorboot mieten und über einen der verzweigten Seen fahren. Die Gelegenheit scheint hier günstig. Doch leider gibt es seit Februar eine Einschränkung, nach der jeder zum Fahren eines Motorbootes eine Lizenz benötigt. Die habe ich natürlich nicht bzw. meinen Segelschein habe ich zu Hause gelassen.
|
| ... und bei der Wasserung |
Aber wir finden einen Verleiher, der auch Boote an Leute ohne Lizenz verleiht. Was wir nicht wissen: Diese Boote fahren höchstens
Schritttempo. Ein Tretboot wäre locker mitgekommen. Also dümpeln wir zwei Stunden in dieser Nuckelpinne über den See. Na ja...so hatte ich mir das nicht vorgestellt.
|
| Kleiner Drachen |
Wieder auf dem Princess Highway überqueren wir bald zum zweiten und für diesen Urlaub zum letzten Mal die Grenze von Victoria nach New South Wales. Im Ben Boyd NP besuchen wir die Pinnacles. Eigentlich sollten die so ähnlich aussehen, wie die Türmchen im Bryce Canyon in USA, nur viel kleiner. Aber es sieht so aus, als hätten Vandalen alles zerstört. Man sieht etwas rot-weißen Sandstein, sonst ist alles eher unspektakulär. Wenigstens sehen wir einen kleinen Drachen.
Die Fahrt geht vorbei an diversen, teilweise sehr schönen Küstenabschnitten. Wir suchen uns einen Campingplatz auf einer kleinen Halbinsel in Tuross Head aus. Noble Gegend, teurer Platz aber schöner Strand. Ich gehe eine Runde schwimmen, allerdings nicht ohne Bedenken: Am Strand finde ich viele kleine und mittlere Quallen, die ich für
portugiesische Galeeren halte. In einer späteren Diskussion mit unseren Platznachbarn aus Canberra wird meine Vermutung bestätigt. Die Viecher heißen hier Blue Bottle bzw. Portugese Man o War. Eine Berührung sollte man unbedingt vermeiden, da die Quallen extrem giftig sind. Es kommt hin und wieder vor, dass eine größere Gruppe bei Flut an Land gespült wird. Die Verbreitung ist meist sehr begrenzt. Im Wasser sehe ich keine.
|