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| Sydney Tower |
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| Sydney Tower |
Laut Reiseführer soll die Fahrt in die Innenstadt nur ca. 30 Minuten dauern. Ich kann das kaum glauben. Schon der Bus zum Bahnhof kommt verspätet. Der Busfahrer, ein Vietnamese, begrüßt uns persönlich, will von uns wissen, wo wir herkommen und verkauft uns statt der gewünschten Tageskarten einen Special Deal für $1,10. Dann stellt er uns über die Lautsprecheranlage den anderen Fahrgästen vor. Wir werden mit Beifall begrüßt.
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| Ein Dachgarten |
Am Bahnhof angekommen stürmen wir sofort auf den Bahnsteig zu. Der ist aber geschlossen. Ein Schild weist darauf hin, dass es mit Sonderbussen weitergeht. Na, das kann ja dauern.
Ein Bus steht vor dem Eingang. Ohne Kontrolle werden wir quasi in den Bus gepresst, der dann auch sofort losfährt. Auf einer Sonderspur sind wir in wenigen Minuten in Downtown Sydney. Wer hätte das gedacht?
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| Sydney von oben |
Wir beginnen mit einem Besuch des Queen Victoria Buildings, das heute viele Nobelgeschäfte beherbergt. Gegen Mittag gehen wir zum Sydney Tower, dem bekannten Fernsehturm, der alle anderen Hochhäuser überragt. Die einfache Besichtigung mit einem Zwangsbesuch einer Ausstellung kostet $20. Wir entscheiden uns für die Alternative für $40, die ein
All-You-Can-Eat Buffet beinhaltet.
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| Wer ist dicker, der Baum oder ich? |
Das Essen ist nicht überragend gut, aber die Sicht ist schön und wir haben einen gemütlichen Tisch am Fenster.
Nur das Abstellen des Kamerarucksacks ist etwas ungünstig, da sich die Plattform, auf der wir sitzen, dreht und somit der freie Platz am Fenster nicht als Abstellfläche geeignet ist. Insgesamt drehen wir 2 Runden und verlassen gut genährt den Turm. Unterhalb befindet sich ein großes Einkaufszentrum, in dem wir für mich eine Känguruh-Krawatte kaufen.
Von dort durchqueren wir den Botanischen Garten und erreichen mit den letzten Sonnenstrahlen Mrs. Macquarie's Point. Der Landzipfel bietet eine schöne Sicht auf den Hafen sowie die Oper und die Harbour Bridge. Dann wird es sehr windig und dicke Wolken ziehen auf.
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| 747 hinter der Oper |
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| Die Oper |
Wir gehen am Ufer entlang zur Oper. Unterwegs fotografiere ich noch ein paar Kakadus, die sich im Park füttern lassen bzw. sich untereinander und mit den Krähen um das Futter streiten.
Für eine Rundfahrt mit den Fähren ist es schon zu spät. Heike und Barbara laufen noch eine Runde durch The Rocks, ich bleibe am Fährterminal und schaue den Straßenkünstlern zu. Es beginnt zu regnen.
Skyline von Sydney
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| Streitende Gelbhaubenkakadus |
Dann zurück zur Bushaltestelle, wo die Busse wieder zu den einzelnen Bahnhöfen fahren. Am ersten Bus sehen wir ein Schild mit Haltestellen, auf dem auch unser Zielbahnhof vermerkt ist. Leider stehen dort schon 100 Leute an. Die Busse dahinter sind leer. Ich sehe also bei dem nächsten Bus nach und stelle fest, dass das der Direktbus zu unserem Bahnhof ist. Wir werden wieder mit Eile in den Bus getrieben. Wieder geht es sofort los. Auch die Rückfahrt mit den Anschlußbus klappt problemlos. Wirklich sehr erstaunlich. Wir hatten von Sydney schon anderes gehört und auch selbst erlebt.
Für die nächste Nacht habe ich einen Campingplatz im Wollemi NP ausgesucht. Leider haben wir auch hierfür keine genaue Anfahrtsbeschreibung. In einem kleinen Shop am Highway lasse ich mir erklären, wie wir den Platz erreichen. Es klingt recht einfach, aufgrund der schlechten meistenteils unbefestigten Straße brauchen wir aber noch fast eine Stunde, um den Platz im Dunkeln zu erreichen. Lange Gesichter bei meinen Begleiterinnen. Sie wären lieber auf dem Platz in Sydney geblieben. Viele Camper treffen wir dort nicht an. Allerdings hat sich am anderen Ende des Platzes eine Jugendgruppe niedergelassen, die nicht sonderlich leise ist.