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| Es juckt! Hübschgesichtwallaby (Whiptail Wallaby) |
Es ist Sonntag und Heike will zum Frühstück wieder Pfannekuchen aus der Flasche zubereiten. Ich kann sie jedoch überreden, lieber das schöne Wetter zu nutzen. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Spaziergang zum Bach.
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| Der größte Granitmonolith Australiens - Der Bald Rock |
Danach wollen wir noch einmal zum
Bald Rock fahren. Die beiden Parks liegen unmittelbar nebeneinander, so dass die Strecke nicht allzu weit ist. Unterwegs sehen wir wieder viele Känguruhs.
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| Blick auf die Gebirge der Umgebung |
Kurz vor dem Parkplatz ist die Straße blockiert. Ein großer morscher und von Termiten zerfressener Ast ist auf die Straße gefallen und versperrt den Weg auf der gesamten Breite. Zum Glück zerfällt er in mehrere Teile, so dass wir mit wenigen Handgriffen die Straße freiräumen können. So erreichen wir als erste an diesem Tag den Parkplatz.
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| Bunte Streifen auf grauem Granit |
Heike fühlt sich nicht wohl, so wandere ich mit Barbara alleine auf den Bald Rock. Der Weg führt durch den Wald bergauf, vorbei an
übereinander liegenden Granitkugeln, Eidechsen und Wallabies. Der letzte Teil des Weges führt dann ohne große Höhenunterschiede über den nackten Fels. Die Sicht ist perfekt! Wir sind auf der höchsten Erhebung in der ganzen Umgebung, die Luft ist klar und wir können die Formationen des Girraween NP und des Main Ranges NP ausmachen. Ein großer Greifvogel zieht seine Kreise. Schade, dass Heike nicht mitgekommen ist.
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| Ein Greifvogel zieht seine Kreise |
Auch der Bald Rock selbst ist sehr hübsch. Oben gibt es einzelne Vegetationsinseln, die das Regenwasser färben und so für hübsche Streifen auf dem grauen Granit gesorgt haben. Sogar ein Gipfelbuch gibt es. Leider wird man dort sofort von Fliegen umschwärmt.
Als Rückweg wählen wir die direkte Alternative: 200 Höhenmeter geradlinig bergab auf dem Granit. Da der Felsen trocken ist, gestaltet sich das als Kinderspiel. Eine entgegenkommende Familie hat es da schon schwerer, sich den Berg hoch zu kämpfen.
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| Gut, dass es Teleobjektive gibt |
Zurück zum Highway wählen wir eine Abkürzung. Doch schon nach wenigen Kilometern wechselt der Belag von Asphalt zu einer wohnmobilkillenden Rappelpiste. Meine Begleiterinnen bestehen auf Wenden. Es ist offenbar ohnehin die falsche Straße. Immerhin treffen wir bei unserem Abstecher wieder eine Schlange auf der Fahrbahn an. Diesmal ist es aber eher eine Giftschlange. Und ich habe eine kurze Hose an. Also besondere Vorsicht.
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| Dahinter liegt Amerika. Byron Bay - der östlichste Punkt Australiens |
Ermutigt von der Wetterwende fahren wir wieder zur Küste (ein fataler Fehler). Unterwegs können wir von einem Aussichtspunkt jedoch sehen, dass es rundherum wieder viele Regengebiete gibt. Wir erreichen am Nachmittag Byron Bay, den östlichsten Punkt Australiens. Dort besuchen wir mal wieder einen
Leuchtturm. Gegenüber 1992 hat sich jedoch viel verändert. Es ist viel gebaut worden, alles scheint etwas übervölkert zu sein.
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| Der Leuchtturm von Byron Bay |
Etwas weiter nördlich lassen wir uns auf einem privaten Campingplatz in Brunswick Heads nieder. Er liegt an einer
Flussmündung. Aufgrund der hohen Temperaturen entscheide ich mich für ein kurzes Erfrischungsbad in den Wellen im Meer.
Abends beginnt es zu regnen. Ein riesiger Schwarm Flying Foxes überfliegt das Gelände.