Die Füchse unterwegs

Australien 2003

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Tag

32

Zusammenfassung

Datum

25.02.

Warwick -> Lamington NP

km heute

274

Wetter

km gesamt

7102

Wechselhaft, abends Regen

Queen Mary Falls
Daggs Falls
Wir beginnen den Tag bei Sonnenschein und fahren zunächst zu den Daggs Falls. In der Umgebung sehen wir noch ein paar kleinere Wasserfälle. Dann weiter zu den Queen Mary Falls. Es wird wieder feuchter. Wir laufen den 2 km Circuit Walk rund um den Wasserfall.

Der Regen hat auch schöne Seiten
Als nächstes fahren wir zum Carrs Lookout. "Was gibt's hier zu sehen?" fragen wir uns. Grüne Wiesen, Hügel und ein paar Kühe, ähnlich wie im Allgäu, aber nichts aufregendes. Danach zum Tooloom Lookout oder, besser gesagt, daran vorbei. Erst nach mehreren Iterationen entdecken wir das Hinweisschild. Auch hier sehen wir nur grüne Wiesen und Wälder.

Crimson Rosella
Auf dem Mt. Lindesay Hwy. fahren wir zwischen dem Mt. Barney und dem Border Ranges NP hindurch. Das Endziel für heute ist der Campingplatz "Green Mtns." bei O'Reillys Ghesthouse im Lamington NP, somit wieder und nun endgültig in Queensland. Die Straße hinauf ist schmal und kurvig. Vor jeder Kurve warnen etliche Verkehrszeichen vor den vielen Gefahren. Hier hat sich ein Schilderhersteller bestimmt eine goldene Nase verdient.

Treetop Walk im Lamington NP
Der obere Teil der Straße geht durch den Wald. Hier ist das Fahren mit dem Wohnmobil schon unangenehmer, da die Straße sehr schmal ist und die Bäume, die direkt neben der Straße stehen, leider nicht nur senkrecht nach oben wachsen. Die Gefahr, mit dem Alkoven anzustoßen, ist recht groß.

Es regnet wieder. Auf dem Campingplatz finden sich viele nasse Wallabies (Rotnackenfilander oder Red necked pademelon) sowie Buschhühner, Rosellas und Königspapageien.

Rotnackenfilander auf dem Campingplatz
Im Dunkeln und bei Regen breche ich mit Heike auf, um über den Treetop Walk zu laufen. Im Regenwald verläuft ein Steg über eine Holzkonstruktion in ca. 15 m Höhe durch die Bäume. Man kann so den Wald einmal aus der Sicht der Baumbewohner wahrnehmen. Auf dem Weg dorthin scheuchen wir eine Eule auf, die sich wenige Meter weiter auf einem Ast niederlässt. Etwas weiter treffen wir auf große grillenartige Hüpfer, die sich auf dem Weg und in den Pfützen tummeln. Später erfahren wir, dass es sich um eine seltene sehr alte Grillenart handelt. In den Bäumen entdecken wir noch ein paar schlafende Vögel. Entsprechend durchnässt kehren wir zum Wohnmobil zurück.

Barbara blieb lieber im trockenen (und auch dichten) Wohnmobil, findet dafür später auf dem Weg zur Toilette noch zwei grüne Frösche.

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