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| Königspapagei (King Parrot) |
Nochmal zum Treetop Walk. Diesmal im Hellen, ohne Regen aber mit Barbara. Barbara und ich klettern eine gut gesicherte Leiter in einen Baumwipfel herauf. Von oben kann man gut die vielen Epiphyten (die Pflanzen, die die Bäume als Standort benutzen, z. B. Farne und Orchideen) auf den Ästen einsehen. Außerdem hat man von hier oben einen schönen Blick auf das Hinterland.
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| Hübsch-hässlich: Ein Buschhuhn |
Heike wird es etwas mulmig als sie sieht, dass der Steg stark schwankt. Letzte Nacht war das nicht zu erkennen, da man die Bäume als Bezugspunkt ja nicht sehen konnte. Im Anschluß daran durchqueren wir noch einen unübersichtlichen botanischen Garten im Wald. Am Weg zeigen uns andere Besucher eine kleine Carpet Python auf einem Ast.
Auf dem Campingplatz sehen wir zwei verschiedene Arten von Laubenvögeln (Bower birds). Zum einen die tiefblauen fast schwarzen Seidenlaubenvögel (Satin Bowerbird), zum anderen den Regent Bower Bird, das Wahrzeichen des Gästehauses. Er hat eine markante schwarz-gelbe Färbung, die besonders im Flug zur Geltung kommt.
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| Neuverfilmung von 'Die Vögel' |
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| Heike ist ein beliebter Landeplatz |
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| Die Vögel gibt es farblich passend zur Jacke |
Mittags am Gästehaus werden dann von Busfahrern die Vögel angefüttert. Das Futter wird an alle umstehenden Gäste verteilt. So wird wirklich jeder von Rosellas und Königspapageien angeflogen und belagert. Was für die Besucher ganz nett ist, ist für die Vögel eher nicht so gut. Das große Futterangebot führt zu falscher Ernährung und Krankheiten.
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| Was knipst der Jo denn da? |
Auch die Buschhühner profitieren von der Fütterung und kommen in einer großen Schar zusammen. Zum Glück (für die Vögel) wagen sie es jedoch nicht, sich zum Fressen auf mir niederzulassen. Besonders gut fliegen können sie sowieso nicht.
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| Red Browed Finch im Lamington NP |
Kleine bunte Finken, die wir in Healsville in einer Voliere gesehen hatten, fliegen hektisch herum. An Fotos ist kaum zu denken.
Neben dem Gästehaus steht ein Denkmal mit einer Erklärung für den Namen: O'Reilly war der Held, der hier die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes (mal wieder) gesucht, gefunden und gerettet hatte.
Ursprünglich wollte ich heute noch in der Umgebung wandern, aber Regen und Sturm haben die meisten Wege unpassierbar gemacht. Viele sind gesperrt. Also fahren wir weiter.
Es geht den gleichen Weg zurück auf dem kurvenreichen Sträßchen, durch die Berge zum Springbrook NP. Unser Vorhaben, auf dem einzigen Campingplatz im Park unterzukommen, scheitert, da der Platz nur für Zelte gedacht ist. Wir schauen uns aber die recht ansehnlichen Purling Brook Falls an, zumindest von oben. Das Wasser stürzt hier über einen Geländeabbruch in die Tiefe, dahinter flacheres Land bis zur Küste.
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| Purling Brook Falls im Springbrook NP |
Grundsätzlich führt auch ein Weg auf die andere Seite des Baches und von dort hinab zum Wasserfall. Aber unglücklicherweise ist das Wasser so hoch, dass die kleine Brücke überflutet ist und der Weg deswegen aus Sicherheitsgründen mit einem massiven Zaun bzw. Tor verschlossen ist.
Der Rest des Nationalparks versinkt in den Wolken. Ich möchte trotzdem noch zu einem Aussichtspunkt mit dem vielsagenden Namen "Best of all lookout" und darf auch als einziger durch den Regen laufen. Am Ende angekommen versperrt mir ein Geländer den Weg in die Wolke. Im Wald sehe ich dann noch die Antarctic Beeches, uralte Buchen mit mächtigen Stämmen und Wurzeln. Zu dunkel für Fotos, zu naß für nähere Betrachtungen.
Wir fahren im Regen durch Surfer's Paradise, einer Touri-Hochhaussiedlung ähnlich Benidorm in Spanien, und beenden den Tag bei Dosenbier und Regen auf einem kommunalen Campingplatz in Jacobs Well, nördlich von Surfers Paradise.