Die Füchse unterwegs

Australien 2003

Home Reisen Übersicht Kontakt Impressum

Zurück Nach oben Weiter


Tag

4

Zusammenfassung

Datum

28.01.

Übernahme des Wohnmobils, Fahrt nach Phillip Island

km heute

186

Wetter

km gesamt

186

Schön, nicht zu heiß, abends kühl

Frühstück beim nahe gelegenen Mac Donalds (vergleichsweise gut). Der Taxistand vor dem Hotel erweist sich eher als Problem: wir drei + unser gesamtes Gepäck lassen sich kaum in einem normalen Taxi unterbringen. Ein angefordertes größeres kommt trotz längeren Wartens nicht. Daher bietet einer der Taxifahrer an, alles in sein kleines Taxi zu stopfen. Ich kann ihn gerade noch davon abbringen, den Kofferraum zu überladen und mit offener Klappe zu fahren. Zum Glück passen die Seesäcke auf den Beifahrersitz. So kommen wir, wenn auch etwas beengt, bei der Vermietstation an.

Im Gegensatz zu früher werden hier nicht mehr ausschließlich Britz-Fahrzeuge vermietet, sondern ebenso Maui und Koala. Wir erhalten den bestellten 6-Bett Camper von Britz. Die Wahl fiel auf dieses Fahrzeug, da es als einziges in der Größe vorne drei Sitzplätze hat. Unser Wohnmobil ist schon fast 190.000 km gelaufen und sieht auch nicht mehr sonderlich neu aus. Das Basisfahrzeug ist ein ISUZU mit einem 4,3 Liter Dieselmotor, doch dazu später mehr.

Die erste Fahrt führt wie üblich zum nächsten Supermarkt. Dort verbringen Barbara und Heike etliche Stunden mit dem Ersteinkauf.

Fahren in Australien
Da die Vermietstation im Westen der Innenstadt gelegen ist und wir heute noch nach Phillip Island fahren wollen, müssen wir einmal quer durch die Stadt fahren. Das wäre auch kein großes Problem, da es eine entsprechende Autobahn gibt. Leider gibt es im Bereich der Innenstadt einen mautpflichtigen Bereich, für den man nur Tageskarten kaufen kann. Wir folgen daher der Empfehlung der Dame aus der Vermietstation und fahren einen Teil der Strecke durch die Stadt. Das geht allerdings wesentlich langsamer als geplant.

Am späten Nachmittag erreichen wir Phillip Island. Im Visitor Centre kaufen wir die Eintrittskarten für die Penguin Parade, die wir am Abend besuchen wollen. Wir wählen den Campingplatz neben dem A Maze'n Things, den wir schon im letzten Urlaub angesteuert hatten. Es sieht so aus, als wären wir die einzigen Gäste.

Ein eingekauftes Dia
Am Abend erfüllen wir dann Barbaras größten Wunsch: die Beobachtung der Pinguine (penguinparade). Diesmal habe ich sowohl ein lichtstarkes Objektiv als auch einen empfindlichen Film dabei, aber leider ist das Fotografieren jetzt grundsätzlich verboten. Wahrscheinlich haben in der Vergangenheit zu viele Leute trotz des Verbots ihr Blitzlicht benutzt, so dass man seine Kamera jetzt nicht mehr offen tragen darf. Statt dessen erwerbe ich 4 Pinguin-Dias für $10, die qualitativ äußerst mäßig sind.

Trotz der vielen Leute ist die nächtliche Heimkehr der Pinguine immer wieder ein interessantes Erlebnis. Besonders die Jungtiere, die die Altvögel regelrecht überfallen, um an das Futter zu kommen, sind wirklich putzig. Weiter oben bedrängen zwei Jungvögel jeden Pinguin, der an ihnen vorbei muss. Als beide auf entgegengesetzten Seiten des Pfades stehen meint Heike: "jetzt spannen sie eine Stolperleine".

Zurück Nach oben Weiter